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22.07.2015 Arburg: Vereinbart weitere Bildungspartnerschaften

Arburg hat am 16. Juli 2015 mit der Falkenrealschule und der Heinrich-Schickhardt-Schule die langjährige Bildungspartnerschaft und die gemeinsamen Ziele fixiert. Um die Kooperationsverträge zu unterzeichnen, trafen sich die geschäftsführende Arburg-Gesellschafterin Renate Keinath und die beiden Schulleitungen Stefanie Maier, Falkenrealschule, und Peter Stumpp, Heinrich-Schickhardt-Schule, auf der Ausbildungsmesse Top-Job im Freudenstädter Kurhaus.

"Von der Zusammenarbeit profitieren sowohl die Schulen als auch unser Unternehmen", sagte Renate Keinath, die als geschäftsführende Arburg-Gesellschafterin den Bereich Personal- und Sozialwesen verantwortet. "Bei uns sehen die Schüler, wie die Berufswelt in einem innovativen Maschinenunternehmen aussieht, und wir lernen auch außerhalb von Bewerbungsgesprächen potenzielle Auszubildende und künftige Arbeitnehmer kennen." Deshalb sei es wichtig, die langjährige intensive Zusammenarbeit mit den Schulen fortzusetzen und durch Partnerschaftsverträge verbindlich zu fixieren. Insgesamt unterhält Arburg nun sechs Bildungspartnerschaften: mit der Falkenrealschule und der Heinrich-Schickhardt-Schule in Freudenstadt, der Werkrealschule Dornhan-Loßburg, den Realschulen Dornhan und Loßburg sowie mit dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Freudenstadt.

Erfolgreiche Zusammenarbeit
Peter Stumpp, Schulleiter der Heinrich- Schickhardt-Schule, freute sich, dass mit der Partnerschaftsvereinbarung neben Zielen auch künftige Aktivitäten festgelegt wurden. Ideen gäbe es schon einige. Dem stimmte Stefanie Maier, Schulleiterin der Falkenrealschule Freudenstadt, zu und ergänzte: "Dank der Kooperation mit Arburg erhalten nicht nur die Schüler wichtige Einblicke in die Berufswelt, auch das Lehrerkollegium und die Schulleitung profitieren von dem intensiven Austausch und können wertvolle Praxiserfahrungen sammeln."

Zahlreiche Projekte geben Einblick in die Berufswelt
Arburg bietet Schülern zahlreiche Möglichkeiten, das breite Ausbildungsspektrum des Maschinenbauunternehmens kennenzulernen und Berufsluft zu schnuppern. Dazu gehören die jährlich stattfindenden Arburg-Infotage und die Teilnahme an innerschulischen Informationsbörsen, das Angebot von Praktika in verschiedenen Bereichen während der Schul- oder Ferienzeit, die Präsentation der Ausbildungsberufe im Rahmen des Schulunterrichts und zahlreiche individuelle Projekte mit den Schulen. Mit der Falkenrealschule lief z. B. das Projekt "Musikbox", das bei der Ausbildungsmesse Top Job 2015 präsentiert wurde: 13 Schüler waren in ihrer Freizeit rund ein halbes Jahr lang einen Nachmittag pro Woche bei Arburg, um einen Lautsprecher mit Verstärker für Smartphones zu entwickeln und zu bauen. Betreut wurden sie dabei von Auszubildenden des ersten Lehrjahrs im Bereich Elektro und Metall.

Zwischen der Heinrich-Schickhardt-Schule und Arburg gibt es im Berufsschulbereich seit Jahrzehnten die Lernortkooperation. Hinzu kommen Projekte mit den Schülern der Oberstufe des Technischen Gymnasiums im Rahmen der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA). Hierbei wurden jüngst z. B. für die Herstellung eines LKW-Modells im Maßstab 1:32 die Produktionsunterlagen inklusive Arbeitspläne, Stücklisten und Konstruktionszeichnungen erstellt.

Über Arburg
Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 125 und 5.000 kN. Hinzu kommen Robot-Systeme, kunden- und branchenspezifische Turnkey-Lösungen und weitere Peripherie. Seit 2013 ergänzt ein innovatives System für die additive Fertigung das Programm für die Kunststoffverarbeitung.
Das Unternehmen stellt das Thema Produktionseffizienz in den Mittelpunkt aller Aktivitäten und betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette. Ziel ist, dass die Kunden von Arburg ihre Kunststoffprodukte vom Einzelteil bis zur Großserie in optimaler Qualität zu minimalen Stückkosten fertigen können – z. B. für die Automobil- und Verpackungsindustrie, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik oder den Bereich Weißwaren.

Eine erstklassige Kundenbetreuung vor Ort garantiert das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk: Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird ausschließlich im deutschen Stammwerk in Loßburg. Von den insgesamt rund 2.400 Mitarbeitern sind rund 2.000 in Deutschland beschäftigt, weitere rund 400 in den weltweiten Arburg-Organisationen. Als eines der ersten Unternehmen wurde Arburg 2012 dreifach zertifiziert: nach ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt) und ISO 50001 (Energie).

www.arburg.comwww.arburg.com



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