Kunststoff-Lexikon

Duroplast

Duroplaste, auch Duromere genannt, sind Kunststoffe, die nach ihrer Aushärtung nicht mehr verformt werden können. Duroplaste sind harte, glasartige Polymerwerkstoffe, die über chemische Hauptvalenzbindungen dreidimensional fest vernetzt sind. Die Vernetzung erfolgt beim Mischen von Vorprodukten mit Verzweigungsstellen und wird entweder bei Raumtemperatur mit Hilfe von Katalysatoren chemisch oder bei hohen Temperaturen thermisch aktiviert.

Herstellung
Duroplaste werden oft mittels Polykondensation hergestellt. Zur Herstellung von Duroplasten werden Polymerketten untereinander oder mit Monomeren vernetzt. Die Vernetzung der Bausteine wird mittels Wärme, Strahlung oder chemischen Additiven initiiert. Bei einem Aushärtungsprozess bilden sich hierbei lineare Kettenmoleküle, die sich auch untereinander dreidimensional vernetzen und dabei eine stabile Struktur bilden. Nach dem Aushärten können sie ihre Form nicht mehr verändern. Auf mechanische Einwirkung reagieren sie mit Rissen oder Sprüngen. Durch während der Polykondensation entstehende Spaltprodukte werfen Duroplaste anfangs oft Blasen. Zusätzlich neigen einige zum Schrumpfen, Springen und Zerbröseln. Letzteres liegt im Abbau von während der Herstellung entstehenden Eigenspannungen begründet.

Quelle; Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Duroplast

 

Kunststoff-Deutschland - das Internetportal
für die deutsche Kunststoff-Industrie

Kunststoff-Deutschland Logo

Startseite
Suchen 

Twitter
Folgen Sie dem News-Kanal von Kunststoff-Deutschland auf XING
Facebook
Linkedin Logo

×

☰Menü  

 

GRAFE_Banner

 

Der Titel der Seite wird von NetObjects Fusion generiert